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35 Kommentare zu «Die Eurozone bleibt instabil»

  • ROLAND BONT sagt:

    banken sind verkäufer und keine sozialen berater. vergessen sie dies nie. meistens passieren die gebühren indirekt und der normal-kunde sieht dies nicht. auch denken sie daran, sie sind kein kunde wenn sie geld aufs sparkonto legen, sondern sie sind kreditgeber, der einer drittpartei, also der bank, einen kredit zu 0 prozent ausleiht, und dafür noch mittels gebühren bezahlen muss. schräge welt. lesen sie derkursstimmt. alles angefacht von den zentralbanken, unser heutiges fiat-papiergeldsystem steht in einer sehr reifen phase und muss erneuert werden. noch mehr schulden bringen die wirtschaft nicht weiter. warum sind die zinsen 0, wenn wir schon so lange einen aufschwung haben.

    • Marco Grantschi sagt:

      Einen Kredit mit jederzeitiger Rückzahlung zu 0 Prozent ist in der heutigen Welt (10y Bundesanleihe bei -0.09% / Leitzins der SNB bei -0.75%) sehr attraktiv……

  • Marco Curti sagt:

    Seit Jahren wird von vielen Kommentatoren eifrig auf die EU gehauen. Bisher hat sie überlebt und wird auch den Brexit und das Bashing von MDM überleben. Die EU und der Euro sind schlicht und einfach zu vorteilhaft für die beteiligten Ländern als dass man das den Bach hinterspülen würde. Super ist der Vorschlag aus dem ESM einen europäischen Währungsfonds zu machen. Endlich! Man schafft damit nichts wirklich Neues, sondern man übernimmt eine bestehende Struktur und kann damit den überflüssigen IWF über Bord werfen.

    • Marcel Senn sagt:

      Curti: Was heisst denn das „das Bashing von MDM“? Dass die EU und der € nach wie vor eine Baustelle ist, das werden nicht mal die grössten EU Fans negieren, sofern man noch einigermassen objektiv ist und das weiss man selbst in Brüssel. Aber ist auch normal bei so einem Projekt wie der EU, dass man es immer wieder neu adjustieren und veränderten Gegenheiten anpassen muss.

  • J. Kuehni sagt:

    „Die Eurozone bleibt instabil“

    „Der Bankensektor bleibt instabil“

    „Der Weltfrieden bleibt instabil“

    „Das Wetter bleibt instabil“

    „Mein Bauchgefühl bleibt instabil (da rumort es bisweilen gewaltig)“


    … Auf dass bloss keiner komme und mir vorwerfe, ich hätte nicht genügend vor dem Untergang gewarnt.

    • J. Kuehni sagt:

      My twoCents:

      Wenn die Eurozone stabiler erscheint, als auch schon, dann vielleicht nicht zuletzt deswegen, weil andere Akteure volatiler erscheinen als auch schon. Relativität ist die halbe Miete.

    • J. Kuehni sagt:

      „Instabil“ ist der westliche, ökonomische Konsens, der immer noch im neoliberalen Supply-Side-Dogma verharrt. Drum werden allenthalben die Gewinne privatisiert, die Schulden externalisiert und beim Prekariat gespart. Und wenn in Kansas der feuchte Traum der Anti-Tax-Marktfundamentalisten soeben komplett gescheitert ist, wird derselbe Plan eben von Trumpolini gleich auf die ganze Nation ausgedehnt: The beatings will continue until the morale improves“.

      • J. Kuehni sagt:

        Es ist müssig, der EU Neoliberalismus vorzuwerfen, wenn unsere gesamte westliche Doktrin, unsere Auffassung von gültiger „Demokratie“, sämtliche nationalen und regionalen Regierungsgremien und mindestens der rechts- bis gemässigtbürgerliche Teil der Stimm- und Wahlbevölkerung bis ins Mark neoliberal durchzogen ist.

      • Marcel Senn sagt:

        Kuehni: Was heisst denn da gescheitert? Das ist ja genau der neolibertäre Plan! Mittels Tax-Reformen zugunsten der Vermögenden den Staatshaushalt soweit in Bedrängnis bringen, dass man dann skrupellos die Sozialleistungen an die Unterschichten wegstreichen kann!
        Diese diabolische Taktik geht leider nicht schlecht auf, gut auch die Unterschichten Trump Wähler werden dann auch noch auf die Welt kommen, aber denen geschieht das eigentlich ganz recht und immerhin erhöht das die Chance, dass bei den Wahlen 2020 nicht nochmals ein Trump Lapsus passieren wird!
        Gewisse lernen es halt nur auf die harte Tour!

        • J. Kuehni sagt:

          @Senn: Meine Bemerkung zum Neoliberalismus richtet sich in diesem Kontext an sogenannte „Lexiter“ (linke Unterstützer des Brexit), welche die EU als „neoliberales Projekt“ ablehnen und sich vormachen, ausserhalb sei’s diesbezüglich irgendwie besser. Im kontinentalen Umfeld betrifft dies u..a. progressiv eingestellte Skeptiker, deren Kritik an der EU in meinen Augen bestenfalls als „Sloppy“ bezeichnet werden kann, weil die sich allzuoft unbesehen die Kampfrhetorik der Rechten zu eigen machen:

          „Die Führungsgremien der Währungsunion sind schwach demokratisch legitimiert“

          „der Apparat in Brüssel (der) sich weiter aufbläst und mehr Macht gegenüber den demokratischen Strukturen in den Mitgliedsländern zuschanzt“

          Fellow Travellers eben.

        • J. Kuehni sagt:

          Ich bin ja ebenfalls wie der Autor der Meinung, dass die Eurozone die nötigen Konsequenzen aus der letzten Krise nicht gezogen hat. Aber dasselbe gilt generell für die gesamte Finanzkrise, den gesamten Finanzsektor und die gesamte Wettbewerbs- und Steuerpolitik auf allen politischen Ebenen des „Westens“ insbesondere der einzelstaatlichen und regionalen, wo allenthalben mit Separatismus geliebäugelt wird, in der Hoffnung, dass die anderen vom Hund gebissen werden.

          • J. Kuehni sagt:

            Ironischerweise sind die ersten Anzeichen von Umdenken ausgerechnet in internationalen Institutionen auszumachen (dem vormals erzneoliberalen Währungsfonds, dem EU-Parlament und der Kommission). Aber die haben nach wie vor nichts zu bestellen, gegen die meist konservativen, offenbar demokratisch tadellos legitimierten Nationalregierungen, auch wenn die schon längst von den Konzernen ihrer jeweiligen Schlüsselindustrien „gekauft“ worden sind.

          • J. Kuehni sagt:

            Und diesen Hund dürfte man ja auch mal beim Namen nennen.

        • Marcel Senn sagt:

          Kuehni: Die Ironie ist, dass sich gewisse Lexiter und auch ein nicht kleiner Teil der UK Unterschichten ausgerechnet im UK – seit Maggie einer der neoliberalen Vorreiterstaaten – Linderung durch den Brexit versprechen…
          Viele haben vor allem aus Frust für den Brexit gestimmt in der Hoffnung ihr besch…enes Leben würde sich dadurch verbessern, aber der Schuss könnte am Ende ein ziemlicher Rohrkrepierer werden!
          Stimmt die ehemaligen Bösewichte vom IWF produzieren massig tw. ganz gute Studien, die die zunehmenden Vermögens- & Einkommensungleichgewichte als volkswirtschaftlich schädlich kritisieren – nur haben die relativ wenig zu melden.

          • Marcel Senn sagt:

            Dass die ganzen Folgen der Finanz- und Schuldenkrise nicht gelöst sind, da sind wir uns einig. Sicher wird viel gewurstelt, vor allem von der EZB, aber wenn wir jetzt schon in ganz Europa seit 2009 mehr oder weniger griechische Verhältnisse hätten, wäre es eben auch nicht besser, sondern das hätte nur noch mehr den Extremistenparteien in die Hände gespielt.
            Nun mal schauen, wann die nächste Finanzkrise kommt resp. wie lange die man noch rausschieben kann. Wenns nochmals 10-20 Jahren so gelingen würde, dann wäre die ganze unkonventionelle EZB Strategie gar nicht so schlecht gewesen

      • ROLAND BONT sagt:

        vergessen sie die einlagensicherung, auch in der schweiz. wir sind keine geschützte insel, höchstens eine insel der gutgläubigen. gerade aktuell will die ezb still und heimlich die einlagensicherung von eur 100.000 in der eurozone stark z.l. dem bankkkunden abändern und die limite sogar aufheben. vielmehr will sie ein ablaufplan festlegen, wie bei einem bankrun vorgegangen werden soll. denken sie an zypern. die euro-banken sind auch heute nicht sicher. mehr unter derkursstimmt. junk-kredite von 850 mrd. sind in schieflage. 2018 wird kritisch werden, wenn die zinsen wieder steigen. draghi ist der mann, der bisher den kollaps verschieben konnte. ein flächenbrand kennt keine nationalen grenzen.

  • Stefan Wiesendanger sagt:

    Der Aufschwung ist zyklisch, hat aber eine starke strukturelle Komponente. Die heutigen Investitionen sind produktiver als die früheren Bauausgaben, die konsumptiv geprägt waren (Wohnungsbau, Repräsentativbauten). Zudem wird stärker lokal finanziert statt über zu vertrauensseliges Fremdkapital. Ein erfolgreicher Lernprozess hat stattgefunden.

    • Stefan Wiesendanger sagt:

      Trotzdem die Eurozone realwirtschaftlich auf dem richtigen Kurs ist, ist die Diagnose „Instabilität“ richtig wegen unvereinbarer Ziele, institutioneller Probleme und Legitimationsdefizits. Die Bombe schlummert aber bei den Finanzen: faule private Bankbilanzen und implizite staatliche Verpflichtungen. Moralisch vertretbar ist eigentlich nur ein unbedingtes No-bailout, wie es rechtlich eigentlich auch festgelegt ist.

      • Rolf Zach sagt:

        Es ist bei dieser Frage, immer dasselbe. MDM kommt wie Sie, mit berechtigten Argumenten, die ich aber für den EURO nicht so gravierend betrachte, dass er nicht schlussendlich ein Segen für die Euro-Zone ist.
        Ich gebe die Stichworte:
        Reservewährung, die Zentralbanken dieser Länder brauchen keine Devisen mehr und EZB selbst ist wie die FED. Wie groß sind die Devisenbestände der FED? Sie hat praktisch keine und diese hat nur noch 10’000 Tonnen Gold, die die FED niemals an niemanden herausrücken wird. Eine eiserne Reserve, wie bei den Mitglieds-Zentralbanken des EURO-Systems. Braucht die EZB oder FED Devisen für ihre Geldpolitik? Nein, brauchen sie nicht!
        Was ist der Unterschied zwischen Connecticut und Mississippi und desjenigen zwischen der Niederlande und Portugal?

        • Rolf Zach sagt:

          Keiner, den beide haben große Differenzen bei der Erfassung des Pro-Kopf Einkommens ihrer Einwohner.
          Anders gesagt: Der Schweizerfranken besteht seit 1950 und unsere Nationalbank seit 1907. Gab es damals Bundessteuern und einen Finanzausgleich. Nein, die Bundessteuer wurde erst seit 1915 wegen dem 1. Weltkrieg eingeführt und war jahrelang ein Zankapfel und immer provisorisch gedacht. Definitiv wurde sie erst seit 1958. Der Finanzausgleich wurde erst 2008 institutionalisiert, vorher war er ein Flickwerk und erst seit Ende des 2. Weltkriegs bemerkbar.
          Hat es deshalb den Schweizerfranken ruiniert?
          Es gab vor 1945 keinerlei Finanzausgleich in irgendwelcher Art, nur Subventionen und Schutzzölle. Die Landwirtschaft konnte nur von Schutzzöllen profitieren. Wie mit der EU Landwirtschaft?

          • Marcel Senn sagt:

            Zach: Der schweizer Franken wurde 1850 und nicht 1950 „erfunden“!
            Die USA haben noch 8’133 Tonnen Gold-Reserven. Nur haben allein D mit 3381 t, F 2’435 und It 2’451 alleine schon mehr als die Amis.
            Weltrekordhalter an Gold-Reserven pro Einwohner – trotz dem Abbau von 60% der Reserven vor ca 15 Jahren auf 1040 Tonnen ist übrigens nach wie vor die Schweiz!
            Wir sind glaub eh das einzige Land weltweit, welches sich partiell vom Gold verabschiedet hat!
            https://en.wikipedia.org/wiki/Gold_reserve#/media/File:Gold_reserve_changes_1993-2014.png

          • Rolf Zach sagt:

            Das wegen 1950 war ein Schreibfehler, sollte mir eigentlich nicht passieren. Entschuldigung!
            Ich haben schon gewusst, dass es weniger als 10’000 Tonnen sind, aber ich hätte nicht gedacht, dass sie schon nahe bei 8,000 Tonnen sind, aber entscheidend ist, dass sich der Bestand seit 1980 praktisch nicht mehr verändert haben.
            Übrigens, der Höchststand des US Goldes war 1952 mit 20,663 Tonnen, die Schweiz hatte im selben Jahr 1,253 Tonnen (1945 1,194 Tonnen), damals an dritter Stelle nach UK mit 1,317 Tonnen. Wichtig ist, dass die Schweiz den Bestand seit 1952 bis 1976 auf 2,590 Tonnen aufgebaut hat und es bis 1998 darauf lies. Nachher hat sie unser Gold regelrecht bis 2010 verschleudert, so dass wir heute nur noch diese 1,040 Tonnen haben. In einer Zeit, wo das Gold sehr billig war.

          • Rolf Zach sagt:

            Wir wollen nicht mehr die Affäre wieder aufrollen,mit den angeblich unterschlagenen Gold- und Devisen-Beständen von Holocaust Opfern.
            Man hatte den Eindruck, jeder Europa-Jude habe vor seiner Ermordung ein paar Kilo Gold und Tausende von Franken an Devisen bei Schweizer Banken deponiert. Da wurde gelogen, was das Zeug hielt und der Schweizer Bundesrat war absolut hilflos in seiner Verteidigung. Rainer Gut zahlte mit seiner CS 600 Mio. CHF, die beiden anderen Großbanken 1,200 Mio., damit ihr Geschäft in den USA ja nicht verloren geht. Wir wissen heute, was für Dutzende von Milliarden dieses US Geschäft UBS und CS gekostet hat. Es geht aber frisch und fröhlich weiter, um dort gutes Geld zu verlieren.

          • Rolf Zach sagt:

            Schön, die SNB hat 40 Mrd. Franken Buchgewinn gemacht. Zu ihrer Überraschung, aber nicht meiner, auf den Euro-Beständen, dann auch auf den Dollar Beständen, wo ihre Apple Aktien langsam den Himmel erreichen. Natürlich bleibt sie dem Dollar treu, ist ja besser als der Euro. Sie hat schon in der Vergangenheit mit dem Dollar verloren und es ist so schön, die sicher zukünftig eintretenden Dollar-Verlust massiv höher einzufahren, als diejenigen von früher.
            Was hört man übrigens von Gewinnen auf ihren Pfund-Beständen, die sie aufstockte?
            Wichtig ist einfach, den Kantonen nur magere 2 Milliarden Franken zu überlassen und den USA zu erlauben von ihren 40 Milliarden Buchgewinn zu profitieren. Wenn die SNB wenigstens die USA zu Roosa Bonds verdonnern könnte!

          • Marcel Senn sagt:

            Zach: 2008 hatte die SNB nur rund 13 Mrd $ und schon vorher ähnlich viel (2005 waren es mit 19 Mrd $ mal etwas mehr).
            Aber im Vergleich zu den aktuellen 271 Mrd $ eigentlich Peanuts.
            Soviel hat die SNB mit dem $ nicht wirklich verloren – gut ist etwas schwierig zu eruieren, da sie ja immer zu verschiedenen Kursen dazugekauft hat.

          • Maiko Laugun sagt:

            @Zach: „..mit den angeblich unterschlagenen Gold- und Devisen-Beständen von Holocaust Opfern.
            Man hatte den Eindruck, jeder Europa-Jude habe vor seiner Ermordung ein paar Kilo Gold und Tausende von Franken an Devisen bei Schweizer Banken deponiert. “

            Da geht es um Erpressung – und nichts anderes. Ganz einfach; oder?

  • Anh Toàn sagt:

    „Mit der Schaffung eines neuen Finanz- und Wirtschaftsministers für die gesamte Eurozone ändert sich auch hier nichts. Im Gegenteil: Er steht nur noch mehr dafür, dass der Apparat in Brüssel sich weiter aufbläst und sich mehr Macht gegenüber den demokratischen Strukturen in den Mitgliedsländern zuschanzt und deren Selbstbestimmung weiter abnimmt.“

    Also die Zentrale hat mehr Macht, aber die ändert nichts, ausser dass sie böse ist und knechtet die Unterdrückten: Die können dann nicht mehr selber bestimmen, aber das ändert nichts daran, denn die konnten ja vorher auch nicht selber bestimmen aber jetzt hat die Zentrale noch mehr Macht und die können immer noch gleich wenig selber bestimmen und darum ändert sich nichts, auch wenn sich ändert, dass die Zentrale mehr Macht hat.

  • Anh Toàn sagt:

    „Die Führungsgremien der Währungsunion sind schwach demokratisch legitimiert“

    Führungsgremien ist wer genau im Einzelnen?
    Welche Kompetenzen haben diese Führungsgremium im Einzelnen?
    Wer sollte statt an deren Stelle diese Kompetenzen haben oder wie liessen sich diese Gremien besser demokratisch legitimieren?
    In wie fern sind die Führungsgremien der USD oder CHF „Währungsunion“ stärker demokratisch legitimiert?

    Wäre ein Ansatz, um sich dem Thema zu nähern: Was uns vorgeworfen ist, nennt man clickbait:

    Euro geht bald unter und ist undemokratisch, und dann sind och Griechenland und Spanien und Arbeitslosigkeit in Euroland, viel mehr steht nicht da.

    • Anh Toàn sagt:

      Mit jeder Wahl in einem EUR Mitgliedssaat, in welcher Nicht eine Eurogegnerpartei mit Mehrheit gewählt wird, wird der EUR demokratisch legimiert, genauso wie alle anderen Beschlüsse und Verträge, welche die Nationalen Organe fassen und abschliessen.

      Nein, nen, nur in der Schweiz ist demokratisch legitimiert, EU ist Diktatur, da gibt’s ja keine Volchsabstimmungen.

      • Anh Toàn sagt:

        Ich kann dieses dumme Demokratie Gefasel nicht mehr ertragen:

        Ich mache eine europäische Bewegung für eine Abstimmung in ganz Europa, dass der Euro in ganz Europa gelte: Und wen die Britten und die Schweizer dann in der Minderheit sind, sollen sie den demokratischen Mehrheitsentscheid des Europäischen Volkes akzeptieren. Soll keiner behaupten es gäbe kein europäisches Volk mit europäischer Kultur, der gleichzeitig genau dies vor morgenländischer, kulturfremder Einwanderung schützen will.

        • Rolf Zach sagt:

          Wie meistens bei Anh, bin ich mit ihm einverstanden, außer bei der Emigration von unqualifizierten Leuten aus anderen Zivilisationen. Zivilisationen notabene, die nicht gerade der Bannerträger des technologischen und zivilisatorischen Fortschritts der Menschheit sind. Selbstverständlich bleibt der Mensch ein Wesen der Natur.
          Übrigens haben wir keine Volksabstimmung über die Verteilung des 40 Milliarden CHF Gewinns unserer Nationalbank. Die Kantone bekommen nur lächerliche 2 Milliarden zugesprochen. Alles andere geht Richtung des gefräßigen Uncle Sam, wo es in 5 Jahren zum grössten Teil verschwindet. Aber alle Schweizer Nationalökonomen sind darüber begeistert inklusive Politik, unser Anti-EU-Papst am meisten. Also ich füttere lieber die Schwäne im Zürichsee, als die im Central Park.

          • Marcel Senn sagt:

            Zach: Mittlerweile hat die SNB 132 Mrd Eigenkapital/Schwankungsreserven. Wieso sollte „alles andere in Richtung des gefrässigen Uncle Sam gehen“? Immerhin zahlen die rund 35% $-Bestände der SNB in US Treausuries sogar noch Zinsen und die US-Aktien sind noch am boomen.
            Gut wenn der $ massiv abwerten würde, würde dies das EK der SNB wieder etwas wegfressen? Aber eben das sindSchwankungsreserven und die dürfen schwanken.
            Sehe Ihren Punkt nicht ganz Herr Zach!
            .
            PS: Zum Glück hat das leicht manipulierbare CH Volk nichts zu sagen was die SNB mit ihren Rerserven zu tun hat! Dann hätten die Volchsaufwiegler von links und rechts wieder Hochkonjunktur und es käme ein Blödsinn dabei raus!

        • J. Kuehni sagt:

          „Und wen die Britten und die Schweizer dann in der Minderheit sind, sollen sie den demokratischen Mehrheitsentscheid des Europäischen Volkes akzeptieren. Soll keiner behaupten es gäbe kein europäisches Volk mit europäischer Kultur, der gleichzeitig genau dies vor morgenländischer, kulturfremder Einwanderung schützen will.“

          Catch22. tnx.